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LzO startet mit „Kwitt“

Geldbeträge von Handy zu Handy schicken: Die Sparkassen-Gruppe bietet nach einem Update der Sparkassen-Apps mit Kwitt diese Möglichkeit an.

Die Sparkassen starten „Kwitt“ und „Fotoüberweisung“.
Foto: Christian Kruse

Oldenburg (am/pm) Geldbeträge von Handy zu Handy schicken: Ab Montag, 28. November, bietet die Sparkassen-Gruppe – und damit auch die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) – nach einem Update der Banking-Apps „Sparkasse“ und „Sparkasse+“ mit der neuen Funktion „Kwitt“ diese Möglichkeit an. Das Bundeskartellamt hat heute dafür grünes Licht gegeben. Zusätzlich können jetzt auch Fotoüberweisungen getätigt werden.

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„Kwitt“: Geld von Handy zu Handy senden

„Kwitt ermöglicht den rund 4,5 Millionen Nutzern der Sparkassen-Apps (‚Sparkasse‘, kostenlos und ‚Sparkasse+‘, 99 Cent, multibankfähig) mit einem Smartphone in Echtzeit Geldbeträge an die Mobilfunknummer eines Dritten zu senden. Bei Beträgen bis 30 Euro sogar ohne Angabe einer TAN“, so Heinz Glurich, Leiter des Medialen Vertriebs der LzO. Um die neue Funktion zu nutzen, müssen Sparkassen-Kunden mit einem onlinefähigen Girokonto die neueste Version der Apps auf ihrem Smartphone installieren, sich einmalig für diesen Service online registrieren und ihre IBAN hinterlegen. Für den Bezahlvorgang wird ein Kontakt aus dem Adressbuch gewählt und damit eine SEPA-Überweisung direkt auf das Konto des Empfängers ausgelöst. Das wird in der App bestätigt, nichtregistrierte Empfänger werden informiert. Sie können über den Betrag sofort verfügen. Das neue System ist für Zahlungen zwischen Sparkassenkunden und für Zahlungen an Kunden anderer Kreditinstituten eingerichtet. Zum Thema Sicherheit teilt die Sparkassen-Gruppe mit: „Kwitt entspricht höchsten Sicherheitsstandards und den Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).“

Fotoüberweisungen als zusätzlicher Service

Für Papierrechnungen wurde die „Fotoüberweisung“ ebenfalls direkt in die neue Sparkassen-App integriert. Rechnungen und Überweisungsträger können einfach mit dem Smartphone abfotografiert werden. Längeres Eintippen von Empfänger, IBAN oder Verwendungszweck entfällt. Die notwendigen Informationen füllt das Überweisungsformular automatisch aus. Der Auftraggeber muss nur noch die Angaben kontrollieren und den Auftrag freigeben.

Bundeskartellamt gibt grünes Licht – aber nicht für den „Geldboten“

Das Bundeskartellamt hat heute die Einführung von „Kwitt“ der Sparkassen-Gruppe für rechtlich einwandfrei befunden. Bedenken gab es wegen der Selbstständigkeit der einzelnen Sparkassen. Aber das ist nun vom Tisch. Dies gelte auch für die vergleichbare Zahlungsfunktion, die von den Volks- und Raiffeisenbanken angekündigt wurde. Zwischenzeitlich habe es unter dem Projektnamen „Geldbote“ auch Planungen von den Sparkassen und Genossenschaftsbanken gegeben, gemeinsam eine solche Geldtransferfunktion einzuführen. Hierzu sei keine abschließende Entscheidung getroffen worden, da das Vorhaben aktuell nicht weiterverfolgt würde, so das Bundeskartellamt.

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1 Kommentar

  1. Karl
    26. November 2016 um 12.31 — Antworten

    Everything is hackable und nur Bares ist erotisch.

    Security expert: Everything is hackable

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