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Automesse: Mit Blick in die Zukunft

Für Janina Zeigner (Messeveranstalter E & M Marketing), Tim Stelter (künftiger Messeveranstalter) und Clemens Meistermann (Prokurist Freese-Gruppe) (von links) laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (am) – Weltneuheiten, Deutschlandpremieren und aktuelle Modelle präsentieren regionale Autohändler auf der diesjährigen Automesse, die am Samstag, 19. März, und Sonntag, 20. März, jeweils 10 bis 18 Uhr in den Weser-Ems Hallen stattfindet. Die rund 500 Organisatoren, Aussteller, Verkäufer und Helfer erwarten mehr als 10.000 Besucher. Für Kinder wird erstmals eine Spielfläche eingerichtet.

Am kommenden Wochenende werden auf 10.000 Quadratmetern die neuen Modelle vorgestellt – darunter selbstfahrende Autos und Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb. Messestände mit Produkten und Dienstleistungen rund ums Automobil sind ebenso vertreten wie Clubs oder spezialisierte Händler, die mit einigen Klassikern, Luxuskarossen und Sportwagen kommen werden.

Als neue Partner begrüßt der Veranstalter Reinke Haar das Autohaus Liepiensch mit Nissan, die Senger-Gruppe mit Mercedes Benz und Smart, Kuhnt Kommunikationstechnik und die Firma Intax (Folierungen). Die Marken Infinity (Autohaus Möhler) und die DS Modellreihe von Citroën (Autohaus Munderloh) sind erstmals vertreten.

Die Freese-Gruppe stellt das neue Mini Cabriolet (Deutschlandpremiere), den BMW I8 mit Hybridmotor und den neuen BMW 7er vor. Während der Messetage wird auch der BMW 225xe, die Erweiterung der 2er Active Tourer Reihe als eDrive-Variante mit Plug-in-Hybrid und Allradantrieb gezeigt. Clemens Meistermann von der Freese-Gruppe betont, dass BMW zum 100-jährigen Bestehen „100 Jahre in die Zukunft schauen will“.

Der BMW i8 ist nicht nur ein „Hingucker“, er ist der erste Sportwagen mit den Verbrauchs- und Emissionswerten eines Kleinwagens.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Die Senger-Gruppe, die kürzlich die Rosier-Gruppe Nord übernommen hat, stellt erstmals auf der Oldenburger Messe aus. „Die Messe ist für uns der Startschuss, um uns einem breiten Publikum vorzustellen“, so Andreas Senger. Am Stand wird unter anderem die neue E-Klasse stehen, eine Weltpremiere.

Die Braasch-Gruppe bringt die neuen Volkswagen-Allstar-Sondermodelle mit. Sie stehen ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft. Passend dazu werden am Sonntag, gegen 13.30 Uhr die Profis der Bundesligamannschaft von Werder Bremen, Santiago Garcia und Lukas Fröde, eine Autogrammstunde am Messestand veranstalten.

Das Oldenburger Unternehmen Intax wird die Folierung von Fahrzeugen zeigen. Am Messesamstag wird gegen 14.30 Uhr das Gewinner-Motiv eines Designwettbewerbs auf einen VfB-Mannschaftsbus foliert. Erstmals dabei ist der Elektronikhändler Kuhnt Kommunikation mit Soundsystemen und technischen Innovationen in Fahrzeugen.

Der Automobilclub ADAC wird mit einem Showtruck mit Überschlagsimulator in Oldenburg sein und zudem auf dem Vorplatz der EWE Arena am Samstag kostenlose Tests für Bremsen, Stoßdämpfer und Lichtanlagen anbieten.

Autohändler und ihre Marken

Auf der Messe werden 25 Automarken vertreten sein: Hyundai (Autohaus Gerken), Ford (Autohaus Horstmann), Nissan (Autohaus Liepinsch), Volvo und Infinity (Autohaus Möhler), Citroën (Autohaus Munderloh), Audi, Seat, Volkswagen und VW-Nutzfahrzeuge (Braasch-Gruppe), BMW und Mini (Freese-Gruppe), Mercedes Benz und Smart (Senger Gruppe), Opel, Porsche, Skoda und VW-Nutzfahrzeuge (Autohaus Schmidt & Koch) und Hyundai, Kia, Mitsubishi und Peugeot (Wandscher Gruppe).

„Die Hallen sind wieder voll“, freut sich Veranstalter Reinke Haar. Das beweise den großen Rückhalt, den die Oldenburger Automesse, die größte in Norddeutschland, bei der Händlerschaft habe. Gleichwohl verabschiedet sich der Organisator nach 15 Jahren von der im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Messe. Seine Agentur E & M Marketing sei bundesweit unterwegs und das erfordere nun eine „Verschlankung der Aufgaben“. Sein Nachfolger wird Tim Stelter von CityNews, der sich gleich mit einer neuen Idee beteiligte: ein Kinderparadies. „Die Automesse soll eine Veranstaltung für die ganze Familie werden. Während sich die Eltern in Ruhe die neuen Modelle anschauen, können sich die Kinder und Jugendlichen vergnügen“, so Tim Stelter.

Der Eintritt zur Messe kostet sieben Euro, für Kinder bis 15 Jahren ist er gratis.

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1 Kommentar

  1. Markus
    16. März 2016 um 15:07 — Antworten

    Mal gucken, was es dort in Richtung vernünftige (!) E-Fahrzeuge gibt. Oder wenn schon Verbrenner, dann unter 3l/100km im Stadtverkehr. Der Smart4two (451) schluckt da aktuell 3,4l, das müsste doch noch zu verringern sein?

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