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Bei Abbrucharbeiten soll mit Teer, Flugzeugbenzin und Asbest belasteter Bauschutt auf dem Gelände des ehemaligen Schießstandes vergraben worden sein.
Foto: Christian Kruse
Oldenburg (pm/ki/am) Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt wegen möglicher Umweltverstöße im Zusammenhang mit der Sanierung des ehemaligen Fliegerhorsts Oldenburg. Drei Personen stehen im Verdacht, gefährliche Abfälle unsachgemäß entsorgt zu haben.
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Laut den Ermittlungen sollen belastete Materialien wie mit Flugbenzin verunreinigter Bodenaushub sowie asbesthaltiger Asphaltaufbruch auf dem Gelände des ehemaligen Schießstandes vergraben worden sein.
Zur Aufklärung des Falls hat das Amtsgericht Oldenburg einen Durchsuchungsbeschluss erlassen. Dieser wird heute von der Polizei vollstreckt. Im Rahmen der Maßnahme werden Bodenproben entnommen, um die Belastung zu überprüfen. Aufgrund möglicher Munitionsreste begleitet der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Arbeiten, um Risiken auszuschließen.
Die Ermittlungen dauern an.