Schule

Physikalische Nüsse knacken

Wer ganz harte Nüsse knacken möchte, kann das mit PiA – Physik im Advent der Deutschen Physikalischen Gesellschaft machen.

In der Adventszeit können physikalische und mathematische Nüsse geknackt werden.
Foto: DPG / YouTube Screenshot

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Nüsse gehören in die Vorweihnachtszeit. Wer ganz harte Nüsse knacken möchte, der kann das mit „PiA – Physik im Advent“ tun. Das ist der Adventskalender der besonderen Art, den die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) eigens zum Advent entwickelt hat. Der physikalische Adventskalender beginnt am 1. Dezember und endet Heiligabend.

Täglich kann jeder, der Spaß am Experimentieren hat, einfache Experimente durchführen, um die 24 physikalischen Rätsel zu lösen. Dann wird jeden Tag per Video-Clip ein Experiment vorgestellt, das nachgemacht werden kann. Vorher muss man sich unter www.physik-im-advent.de registrieren. Auf der Webseite können die Fragen im Laufe des Tages beantwortet werden. Die Auflösung der in dem Experiment aufgeworfenen physikalischen Frage erfolgt am nächsten Tag ebenfalls per Video.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10, komplette Klassenverbände oder auch ganze Schulen aus Deutschland sowie allen anderen Ländern. Jüngere oder ältere Schüler, Eltern, Studierende, Lehrkräfte und alle sonstigen Interessierten sind auch eingeladen, die vorweihnachtlichen Nüsse zu knacken.

Die 24 Rätsel sollen vor allem Spaß machen und Interesse an der Physik wecken. Gleichwohl können die Schüler der 5. bis 10. Klassen auch Preise gewinnen. Prämiert werden die besten Antworten von einzelnen Schülern, Klassen und Schulen in unterschiedlichen Altersstufen. Jeder Teilnehmende oder jede teilnehmende Einrichtung erhält zusätzlich eine Urkunde mit den persönlichen Ergebnissen. Die Teilnahme an „PiA – Physik im Advent“ ist kostenlos.

Wer mitmachen will, muss sich registrieren lassen. Damit erhält man ein eigenes Teilnehmerkonto. So behält jeder den Überblick über seine Aufgaben und die abgegebenen Lösungen. Am Ende des Advents, also am 25. Dezember, kann jeder Teilnehmer seine Gesamtpunktzahl sehen und an der Preisvergabe teilnehmen. Auf jeden Fall kann sich jeder eine Urkunde ausdrucken.

Die Aufgaben werden jeden Morgen um 5 Uhr freigeschaltet und sind über die Webseite einsehbar. Die Lösung kann am gleichen Tag bis abends 23 Uhr durch Auswahl einer von vier vorgegebenen Antworten eingereicht werden. Ausnahmen sind dabei die Aufgaben am Samstag und Sonntag. Die zugehörigen Antworten können bis zum darauffolgenden Montag, 23 Uhr, abgeben werden. Die Lösungsfilme werden am Morgen nach Ablauf der Lösungsfrist ebenfalls um 5 Uhr freigeschaltet. Sie können über die Webseite eingesehen werden.

Wer nicht alle Experimente mitmachen kann, weil die Schüler zwischendurch auch mal Hausaufgaben machen müssen, kann auf drei Joker zurückgreifen. Nach Weihnachten findet die Auswertung statt und jeder Teilnehmer bekommt eine individuelle Urkunde zum Herunterladen. Unter den besten Teilnehmern werden die Preise ausgelost. Zusätzlich können diejenigen, die sich als Klassen oder Schule zusammengeschlossen haben, noch die Klassen- oder Schulpreise gewinnen.

Wer mathematische Nüsse bevorzugt, der kann sich an „Mathe im Advent“ der Deutschen Mathematiker Vereinigung (DMV) beteiligen. Auch hier warten spannende und originelle Aufgaben auf die Nüsseknacker. Und auch hier gibt es Preise zu gewinnen.

„DPG“-App

Pünktlich zum Start von „Physik im Advent – PiA2015“ ist die erste überarbeitete Version der „DPG“-App erhältlich. Neben aktuellen Meldungen der DPG, Physik konkret, Artikeln und Podcasts von Welt der Physik oder Filmen des neuen YouTube-Kanals der DPG, steht ein Kurzeinstieg zum Projekt „PiA – Physik im Advent“ zur Verfügung. Die App nutzt hierfür Inhalte bereits existierender Beiträge auf den Webseiten der DPG und der Welt der Physik. Weitere Rubriken sowie eine erweiterte Funktionalität sind in Vorbereitung.

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