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Antiziganismusbeauftragter lehnt Abschaffung seines Amtes ab

Vorstellung des Tätigkeitsberichtes am 26.03.2025, via dts Nachrichtenagentur

Der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Mehmet Daimagüler, warnt vor einer Abschaffung seines Amtes. In Deutschland gebe nach wie vor einen „grassierenden Antiziganismus“, sagte er am Mittwoch bei der Vorstellung seines Tätigkeitsberichts.

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Die Aufgaben, die der Staat in diesem Zusammenhang erledigen müsse, würden nicht verschwinden, wenn der Posten gestrichen würde. Er sei aber „vorsichtig optimistisch“, dass sich Union und SPD gegen eine Abschaffung des Amtes entscheiden würden, so Daimagüler.

Vor allem aus der Union hatte es vor der Bundestagswahl Rufe nach einer Reduzierung der Zahl der Regierungsbeauftragten gegeben. Die CDU war sogar mit einem Sofortprogramm in den Wahlkampf gegangen, welches eine Halbierung der entsprechenden Posten vorsah. Inwieweit dies Teil der Koalitionsverhandlungen mit der SPD ist, ist aber noch unklar.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Vorstellung des Tätigkeitsberichtes am 26.03.2025, via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    26. März 2025 um 13.26 — Antworten

    Nach dem unglaublichen Rechtsruck bei der letzten Bundestagswahl ist gerade dieses Amt wichtiger denn je zuvor. Typisch, daß überhaupt jemand darüber nachdenkt es abzuschaffen, aber wenn schon eine Julia Klöckner ins zweithöchste Amt der Bundesrepublik gewählt wurde eben auch wieder naheliegend.

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