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Linke fordert Start- und Landeverbot für Privatjets

Start- und Landebahn an einem Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Martin Schirdewan fordert ein Start- und Landeverbot für Privatjets auf deutschen Flughäfen. „Die Klimakrise wird immer spürbarer und ein Richtungswechsel bei der Politik ist unausweichlich“, sagte er am Montag.

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Es sei auch eine soziale Krise, der Hauptfokus müsse auf die „größten Klimasünder“ gerichtet werden. „Derzeit zahlt die große Mehrheit den Preis für den Luxusrausch der superreichen Minderheit.“ Diese würden mehr Schadstoffe ausstoßen, als „Menschen mit normalen Einkommen“ in ihrem ganzen Leben verursachten. In dieser „sozialen Schieflage“ müsse es ein Umsteuern geben, so Schirdewan.

Die Umsetzung eines Privatjet-Verbots nach Amsterdamer Beispiel sei möglich, da Flughäfen zum größten Teil im Besitz von Bund, Ländern und Kommunen seien. „Die CO2-Emission von Privatjets sind schlichtweg unverhältnismäßig und eine unnötige Lärmbelästigung.“ Mit einer Regulierung könne man sich seiner Verantwortung bewusst werden und eine „Vorbildrolle für andere Länder spielen“, sagte der Linken-Chef.

Foto: Start- und Landebahn an einem Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Manfred Murdfield
    8. Mai 2023 um 12.18 — Antworten

    Dass die Reichen immer reicher werden und die Armen eine wachsende Schicht sind, scheint in Deutschland ein Erlass aus dem brennenden Dornbusch zu sein. Smudo und Herr Merz werden im Kampf gegen ein Landeverbot für die Millionärsjets tapfer vorangehen. Und sie werden nicht alleine sein im Land der sozialen Heuchelei.

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