VfB-Geschichte kommt ins Stadtmuseum

Bei der Übergabe der ersten gesammelten Werke kamen Philipp Herrnberger, Andreas von Seggern und Mirko Adamske (von links) ins Schwärmen, hielten sie doch unter anderem zahllose Foto aus alten Donnerschwee-Zeiten in den Händen.
Foto: privat
Oldenburg (am/pm) Alte Eintrittskarten, Stadionmagazine, Fotos, sogar ein Stück Außenmauer des Donnerschwee-Stadions – es gibt viele Menschen, die Erinnerungsstücke aus der Geschichte des VfB Oldenburg hüten wie einen kleinen Schatz, andere geben ihre Souvenirs an den Verein ab. Um diese Sammlung zu erhalten, kooperiert der VfB jetzt mit dem Oldenburger Stadtmuseum.
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„Wir erleben es immer wieder, dass Fans mit ihren Fundstücken zu uns kommen und uns diese überlassen wollen“, so Geschäftsführer Philipp Herrnberger. „Das ist natürlich toll und bietet uns viele faszinierende Einblicke in die bewegte Historie des VfB. Aber wir haben auch gemerkt, dass wir nicht ausreichend genug dazu in der Lage sind, das alles zu dokumentieren und zu ordnen.“ Als Fußball-Fan, der sich schon seit vielen Jahren auch wissenschaftlich mit Fußballgeschichte auseinandergesetzt hat, lag Museumsleiter Andreas von Seggern dieses Thema sehr am Herzen. Er freue sich auf die Zusammenarbeit. Mittelfristig denke er über eine Sonderausstellung nach.
Mirko Adamske, der den Fanshop „Blaue Burg“ leitet, freut sich ebenfalls über die Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum: „Es kommen viele Menschen zu uns in die Burg, die gerne über die Historie plaudern. Und viele bringen uns tolle Erinnerungsstücke mit.“ Von einer zentralen Sammelstelle würden fortan alle profitieren.
Auch in Zukunft dürfen Anhänger der Blau-Weißen etwaige Sammlergegenstände natürlich gerne in der Geschäftsstelle oder in der Blauen Burg in der Innenstadt abgeben; weitergereicht wird es anschließend an das Stadtmuseum.
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