Oldenburg

Wird die nächste Majestät eine Königin?

Ob die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey demnächst Oldenburgs Insignien der Macht als Kohlkönigin erhält, wird sich zeigen.

Ob die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey demnächst Oldenburgs Insignien der Macht als Kohlkönigin erhält, wird sich zeigen.
Foto: Jesco Denzel / Bundesregierung

Oldenburg (am/pm) Das 63. Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten wird am 2. März in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin stattfinden. Und es kommt, wie es kommen muss: Der amtierende Kohlkönig Robert Habeck wird das Zepter weitergeben. Die große Frage ist: Wer wird die neue Oldenburger Kohlmajestät? Ein angekündigter Ehrengast lässt Vermutungen aufkommen.

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Dieser Termin würde natürlich nicht ohne Abstimmung mit dem amtierenden Kohlkönig und der neuen Kohlmajestät bekanntgegeben werden. Die aktuelle Meldung spricht deshalb Bände. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) nimmt am Grünkohlessen in Berlin teil. „Sie beschäftigt sich in ihrem Ministerium mit den Themen, die uns ebenfalls sehr wichtig sind. Offenbar hat sich unser engagiertes Ausbauprogramm für die Betreuung von Kindern bis nach Berlin rumgesprochen“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann über die Zusage. Nach Kohlkönig David McAllister (CDU) und der amtierenden Majestät Robert Habeck (Grüne) könnte Giffey das Zepter übernehmen. Bei der Wahl eines Oldenburger Kohlkönigs sind auch immer die Farben der Politik im Spiel. Nach „Schwarz“ folgte „Grün“, den Zugriff hätte nun der Verhältnisregel entsprechend: „Rot“. Passt. Der Rest ist ahnungsvolles Schweigen – zumindest bis Ende Februar.

Einen Wechsel wird es in der Rolle des Vorsitzenden des Kurfürsten-Kollegiums geben: Dietmar Wischmeyer, alias Günther der Treckerfahrer, steht bei diesem Kohlessen nicht zur Verfügung. Den Termin für das Kohlessen kann er wegen seiner Frühjahrstournee nicht einrichten. Vertreten wird ihn der NDR-Moderator und gebürtige Ganderkeseer, Yared Dibaba. Nicht zum ersten Mal springt Dibaba ein, 2014 hat er schon einmal den Vorsitz gegeben.

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3 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    29. November 2019 um 9.55 — Antworten

    Hat es einen Sinn, hier noch etwas zu kommentieren? Zum Beispiel die aus offensichtlicher Dummheit – ach was, ein zu schwacher Begriff, Blödheiten muß es heißen – geborenen Beleidigungen gegen Habeck aufs Korn zu nehmen, an der auch eine andere Zeitung wahrhaft nicht ganz unbeteiligt war? Leider nein, denn, statt auf Beleidigungen oder Haß-Mails zu achten, werden hier inzwischen schlichte Tatsachenbeschreibungen zensiert.
    Schade eigentlich, aber kehren wir zurück zu niedlichen Katzenbildchen…

  2. Manfred Murdfield
    30. November 2019 um 16.18 — Antworten

    Nachdem mit Herrn Habeck ein Vegetarier zum König des Elitenschmauses erwählt worden war, ist zu hoffen, dass Frau Giffey der Pinkel nicht abgeneigt ist. Allerdings halte ich die ganze Wichtigtuerei für überholt. Grünkohl ist ja schon lange keine reine Oldenburger Spezialität mehr, und das „defftige“, also den Kohl in Gänseschmalz, Kassler Nacken und Pinkel herzustellen, ist ernährungsmässig doch etwas aus vergangener Zeit.

    • W. Lorenzen-Pranger
      30. November 2019 um 20.45 — Antworten

      Aber aber… Sie haben doch sonst nix, womit sie glänzen könnten. Selbst der ach so erfolgreichen Tageszeitung ist doch sang und klanglos der Chefredakteur plötzlich und unerwartet abhanden gekommen. (Smily)

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