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Mittelaltermarkt: Diese Tipps sorgen für ein unvergessliches Erlebnis

Foto: Niko Budden

Anzeige Auch in Oldenburg gibt es gelegentlich Mittelaltermärkte, die große und kleine Fans anziehen. Jeder Besuch ist aufregend und einzigartig. Die Atmosphäre, das Angebot und die Kulisse lösen in der Regel Faszination bei den Besuchern aus. Dabei kann jeder Gast Teil des Mittelaltermarkts sein. Das geht ganz einfach und ist gar nicht kompliziert.

Wie verhalte ich mich auf einem Mittelaltermarkt?

Damit der Besuch auf dem Mittelaltermarkt von Erfolg gekrönt ist, besorgen sich Gäste rechtzeitig Tickets. Oft werden diese online angeboten und lassen sich somit ganz einfach erwerben. Wichtig ist, sich frühzeitig um Tickets zu kümmern. Die meisten Mittelaltermärkte sind sehr begehrt und gut besucht. Deshalb kann es durchaus passieren, dass eine Veranstaltung durchaus mehrere Wochen im Vorfeld restlos ausgebucht ist. Beim Besuch selbst können Gäste zudem ein mittelalterliches Gewand wählen. Mit maßgeschneiderten Blusen, Waffenröcken oder Tuniken ist die Mittelalter Kleidung perfekt.

Tipp: Die mittelalterliche Kleidung sollte immer gut sitzen und zum Anlass passen. Ansonsten ist erlaubt, was gefällt. In erster Linie soll allerdings der Spaß nicht zu kurz kommen.

Wer sich für authentische Mittelalterkleidung entscheidet, passt sich dem Ambiente an und wird ein Teil des Mittelaltermarkts. Das sorgt direkt beim Betreten des Geländes für eine zauberhafte Stimmung und hält die Illusion aufrecht, sich direkt selbst in die Zeit des Mittelalters zu versetzen.

Wie komme ich am besten mit Leuten ins Gespräch?

Auf einem Mittelaltermarkt gibt es nicht nur viele Gleichgesinnte, sondern eine Reihe von Schaustellern. Einige preisen ihre Waren an, andere schlagen ihr Lager auf oder sind sogar in Mittelalterspiele involviert. Sie bieten Bogenschießen, Axtwerfen oder Ritterkämpfe an. Die meisten Menschen, die auf einem Mittelalterfest zu finden sind, freuen sich über ein Gespräch. Bei einem Krug Met oder ein wenig Stockbrot am Feuer entsteht eine durchaus lebhafte Kommunikation, die sehr interessant ist.

Es ist deshalb nützlich, über den eigenen Schatten zu springen und sich mit den Menschen auf dem Mittelalterfest zu unterhalten. Dabei bekommen Besucher nicht selten spannende Geschichten sowie Details über das Handwerk oder die Lebensweisen der Menschen im Mittelalter zu hören.

Wie ist die Musik auf einem Mittelalterfest?

Die Musik auf Mittelaltermärkten kann breit gefächert sein. Oftmals kommen folkloristische Lieder mit Gesang, Tank und zahlreichen Instrumenten zum Einsatz. Vor allem Harfen, Flöten, Trommeln, Dudelsäcke und Drehleiern sorgen für eine bunte Stimmung. Selbstverständlich dürfen die Gäste den Klängen der stimmungsvollen Musik nicht nur lauschen. Es darf auch getanzt werden. Dabei müssen Gäste keine genauen Schritte befolgen. Jeder Besucher lässt sich von der Musik berauschen und tanzt nach seinem Geschmack.

Je mehr Menschen der Musik zuhören und zu den Stücken tanzen, desto heiterer wird die Stimmung. Natürlich darf auch nach dem Stück eine Portion Jubel nicht fehlen – das ist schließlich der Lohn jedes Musikers.

Was gibt es auf einem Mittelaltermarkt zu essen?

Es gibt nicht nur Handwerkerstände und Musik oder Ritterspiele auf Mittelalterfesten zu bewundern. An jeder Ecke warten ebenso Köstlichkeiten, die von Fleisch am Spieß über Baumstriezeln, Dracheneiern (leckere Quarkbällchen) über Ofenbrot reichen. Auch Met, Liköre und andere edle Tropfen gibt es zu kaufen. Für das leibliche Wohl ist demnach gesorgt und komplettiert die mittelalterliche Marktstimmung.

Ein Besuch auf einem Mittelaltermarkt ist immer ein Spaß. Wer sich in Mittelalterkleidung gewandet und sich dem fröhlichen Volk anschließt, kann ein paar herrliche Stunden erleben, die sicherlich nicht so schnell in Vergessenheit geraten.

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